rss feed

Joost screenshotAls ich angefangen habe zu studieren, kam irgendwann um das Jahr 2005 das Thema „peer to peer“ Streaming an vielen Ecken des Internets auf. Das war der Zeitraum, in dem man versuchte „peer to peer“ Techniken aus der „Schmuddelecke“ des illegalen Filesharing heraus zu holen, mit der man damals (und auch noch Heute) das Thema „peer to peer“ im medialen Mainstream im Wesentlichen assoziierte. Natürlich war „peer to peer“ damals wie Heute eine völlig neutrale Technik und war nie „schmuddelig“, Film und Musikindustrie haben es im Kampf gegeben illegales Filesharing lediglich so gelabelt. In dieser Zeit kam damals der Streaming-Dienst Joost¹ auf, der sich das Ziel setzte, die klassische TV-Übertragung via Satellit und Kabel durch Streaming abzulösen. Dabei wollte man nicht mittels eigener Serverinfrastruktur streamen, sondern über „peer to peer“. Also die Last auf möglichst viele Schultern verteilen und jedem der einen Stream ansieht dazu einbinden selbigen auch wieder an möglichst viele andere weiter zu leiten. Joost bekam damals in der Fachpresse viel Aufmerksamkeit und hat auch einen viel versprechenden Start hingelegt. Immerhin sollen damals über eine Million freiwillige Betatester mitgewirkt haben (einer davon war ich). Joost kam dann aber nicht weit, es ging „sang und klanglos“ unter.
Die Idee und Technologie waren aber super, so zumindest nach wie vor meine Meinung. Durchgesetzt hat sich am Ende aber eine andere Form des Streaming. Im Grunde die nicht lineare, die um Livestreaming ergänzt wird. Das ist im Wesentlichen, was wir vom Platzhirsch Youtube kennen. Videos die man zu jederzeit abrufen kann und Livestreams die nach dem Stream selbst auch wieder zu Videos werden, die man jederzeit abrufen kann. Joost hatte seinen Schwerpunkt auf das lineare Fernsehen, das ist gescheitert.
Jetzt sind wir ca. 10 Jahre weiter und es haben sich neue Technologien aufgetan, Blockchains zum Beispiel. Blockchains sind im Grunde kryptografisch manipulationssichere Datenverkettungen. Und verketten kann man daran praktisch alles. Hier entsteht eine interessante Kombinations Möglichkeit, aus „peer to peer“ und blockchain. Man nehme eine Blockchain als Index für Videos und ein „peer to peer“ Netzwerk, um selbige zu verteilen. Schwups hat man ein zensursicheres dezentrales Videoportal. Schlau Leute und gute Entwickler hatten diese Idee und haben sie auch schon umgesetzt. Die Umsetzung trägt den Namen lbry², sie stellt zum einen eine Website da, mit der man Videos abrufen kann, wie man es von Youtube und Co. gewohnt ist, zum anderen einen Desktop Client, mit dem man richtig am Netzwerk teilnimmt, also auch selber Video weiterverbreitet. Die Website ist dabei auch nur ein Client. Ferner ist das ganze open source, das heißt, jeder kann einen eigenen Client programmieren und veröffentlichen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich das durchsetzt. Derzeit wird lbry zwar überwiegend von der Kryptowährungsszene und den Verschwörungstheoretikern dieser Welt genutzt, die von der unzenzierbarkeit angelockt werden. Aber, da über die Blockchain auch eine Kryptowährung entsteht, die zur Monetarisierung von Videos beiträgt sowie Videos kommerziell vertrieben werden können, kann ich mir vorstellen das absehbar viele „Content Creator“ ihren Weg auf die Plattform finden. Auf jeden Fall ein spanendes Projekt und ich habe mich entschieden, alles was ich insbesondere mit Voptop an Videos mache dahin umzuziehen.


1) Joost
2) Lbry

10.11.2020

01_zx6r_2019Letztes Jahr hatte ich zwischen durch die Gelegenheit die damals aktuelle bzw. wieder neue ZX6R auszuprobieren, allerdings nicht auf der Rennstrecke. Dann kamen mir wieder tausend Dinge dazwischen und auch dieser Blogbeitrag ist irgendwie hinten runter gefallen. Heute schreibe ich ihn dennoch, quasi Rückwirkend :-).
Die 600 cm³ Klasse hatte ich in Sachen Sportlern eigentlich nie so richtig auf dem Schirm. Ich bin die „kleine“ Ninja nur im Straßenverkehr gefahren und dafür ist sie auf jeden Fall ausreichend motorisiert, auch wenn man es richtig „krachen“ lässt. Ich kann mir vorstellen, dass die Ninja 600 genau das richtige Motorrad für Rennstrecken wie Rijeka ist. Da kann man den Tausender punch ohne hin kaum nutzen. Dafür hat man zweifelsfrei einen ordentlichen Handling Vorteil, das obwohl die große Schwester gerade einmal 10 kg mehr wiegt. In Sachen features muss sich die kleine Ninja auch nicht vor der Großen verstecken, Quick-Shifter, Traktionskontrolle und alles, was man sonst so brauchen kann, ist natürlich mit von der Partie. Lediglich das Fahrwerk, insbesondere die Gabel ist im direkten Vergleich mit der großen Schwester eher „schwach“. Dafür kostet die kleine Ninja aber auch deutlich weniger und irgendwo muss dann eben gespart werden. Man zahlt unterm Strich ca. 6000€ weniger als man für die große zahlen würde, was schon ein ganz erheblicher Preisunterschied ist.
Über die optische Erscheinung der ZX6R kann man vortrefflich streiten, ich persönlich finde den RAM-Air Einlass eher nicht so gelungen, die ZX10R gefällt mir was das angeht deutlich besser. Hässlich ist sie dann aber auch nicht.

Fazit

Die kleine Ninja ist meiner Meinung nach genau das Richtige für Hoppy Racer, die mit einem überschaubaren Budget ihrem Motorsport Hobby nachgehen wollen. Denen es reicht auf kleineren Rennstrecken mit einer günstigen Handling-Rackete spaß zu haben.

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Der vergessene Blogeintrag: Den habe ich gerade wieder gefunden und ganz vergessen zu veröffentlichen. Der kommt noch aus dem Jahr 2019, vor Corona als noch alles "gut" war.

00_VenedigIch habe für mich ja schon länger die Erfahrung gemacht, dass man die Dinge am besten azyklisch angeht, man also idealerweise nicht der Herde nach rennt, sondern sein eigenes Ding macht. Auch beim Reisen hat sich dieses Vorgehen bisher immer bezahlt gemacht. So kam es, dass ich dieses Jahr (2019 so lange liegt der Blogeintrag schon) im Januar mit meiner Freundin nach Venedig geflogen bin und da ein paar Tage Urlaub gemacht habe. Ich hatte ihr bzw. uns die Reise zu Weihnachten geschenkt.
01_VenedigNatürlich hat man auch in Venedig im Januar kein besonders warmes Wetter zu erwarten, aber Schnee und Eis sind auch eher unüblich. Wir waren Ende Januar da und hatten immer Temperaturen um die 10 C°, eigentlich ideales Wetter, um sich eine Stadt anzusehen. Man kommt bei 10 C° nicht ins Schwitzen, frieren muss man aber auch nicht. Allerdings ist Venedig zu dieser Zeit aus einem anderen Grund ein wenig riskant, es drohen Hochwasser. Wir hatten aber Glück, das Hochwasser kam genau einen Tag nach unserer Abreise. Wir behielten also trockene Füße und konnten ungehindert durch Venedig schlendern. Wir konnten nur dadurch wahrnehmen, dass es ein Hochwasser geben wird, weil die Venezianer bereits die Hochstege überall in der Stadt bereitgestellt haben, auf denen man läuft, sobald das Hochwasser da ist.
Einer der Hauptgründe, im Januar nach Venedig zu reisen, liegt für mich darin, dass es zu dieser Jahreszeit keine Touristenmassen in der Stadt gibt. Im Sommer muss die Stadt so wahnsinnig überlaufen sein, dass man es kaum aushält. Ich kam mit meiner Freundin quasi überall sofort rein. Sei es in Kirchen oder den Dogenpalast, wir mussten nirgends anstehen und wurde nirgends schnell durchgeschleust, um wieder Platz für die nächsten Touristen zu machen. Wir konnten uns die ganze Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten ohne nervende Touristen ansehen, herrlich. Außerdem macht es natürlich einen riesigen preislichen Unterschied, in der Hauptzeit würde man für die gleiche Reise vermutlich das Dreifache zahlen müssen. Und nicht zu unterschätzen ist auch der Geruch der Kanäle; was im Januar ein dezenter Geruch ist, wird man im Sommer kaum noch aushalten.
Mit unserem Hotel hatten wir großes Glück. Es lag zum einen zwar auf der Hauptinsel Cannaregio, zum anderen aber abgelegen genug, um noch eine ruhige Lage zu haben.

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Hauptinsel

Am ersten Tag haben wir uns ausgiebig die Hauptinsel angesehen und sind zu Fuß durch die ganzen engen Gassen und über die vielen kleinen Brücken spaziert und haben uns hier und da „geringfügig“ verlaufen. In den engen Gassen die Orientierung zu behalten ist gar nicht so einfach und Smartphone samt GPS helfen auch nicht wirklich weiter. Dass wir ein wenig durch die Gassen irrten, war aber auch unser Glück, so haben wir zum Beispiel ein sehr kleines Kaffee gefunden, indem ansonsten wohl nur die Einheimischen anzutreffen sind.

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Lido

Am zweiten Tag haben wir uns die Insel Lido angesehen. Lido ist eher weniger touristisch interessant, im Grunde ist das eine Art „Wohninsel“ für die „Einheimischen“ die nicht mehr im engen Venedig leben möchten. Einen Kaffee kann man hier aber trotzdem dringen.

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Murano

Die berühmte Insel Murano haben wir uns am dritten Tag angesehen. Berühmt ist Murano für seine Glaskunst, die man da quasi an jeder Ecke kaufen kann. Angeblich wird das alles Heute noch auf der Insel hergestellt, wirklich überprüfen ob da nicht vielleicht doch etwas günstig aus China kommt, kann man aber nicht. Die Zertifikate, die dem "Nippes" beiliegen, sind nicht unbedingt fälschungssicher. Wir haben uns aber trotzdem etwas gekauft, einen Weinflasche-Stöpsel“ aus Muranoglas. Darüber hinaus kann man schön über die Insel flanieren und hier und da ein Eis essen, auch im Januar.

 

Essen

Wir waren jeden Abend essen und das durchaus nicht teuer. Dabei haben wir auch immer wieder in unterschiedlichen Restaurants gegessen. Venedig steht leider in dem Ruf, die Touristen gerne ab zu zocken, und das auch begründet! Man muss grundsätzlich und immer nach den Preisen fragen, wenn sie nicht dran stehen. Wenn man ein Tagesgericht vorgeschlagen bekommt, das nicht auf der Karte steht, oder einen Wein der nicht auf der Karte, IMMER fragen, was es kostet. Ansonsten bekommt ihr eine Rechnung, die sich gewaschen hat! Wenn man dann fragt, rennt die Bedienung meist schnell zum Chef, um zu diskutieren, was sie jetzt machen sollen. Am Ende der Diskussion kommen die dann immer mit vernünftigen Preisvorstellungen wieder zurück. Abgesehen von der üblichen Touristen ab zocke kann man auf Venedig aber sehr lecker essen.

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Endlich hab ich mal wieder ein kleines bisschen Zeit meine Rennstrecken Erlebnisse zu Blog zu bringen, denn auch letztes Jahr (dieses Jahr natürlich auch) hab ich meine ZX10R im Kreis gefahren, dieses mal in Kroatien und in Tschechien. Dabei war das letzte Jahr nicht nur erfolgreich, aber dazu später mehr.


Rijeka

Angefangen hat die Rennstreckensaison für mich im vergangenen Jahr mit einer Rennerstrecke in Kroatien, in Rijeka¹, um genau zu sein, auf dem Automotodrom Grobnik². Rijeka ist eine wunderschöne Hafenstadt im Norden Kroatiens in dessen unmittelbarer Nähe sich der Automotodrom Grobnik befindet.
Die Rennstrecke wurde neu asphaltiert und lässt sich sehr schön und flüssig fahren. Von Streckenlayout her ist sie gerade so noch für hoch potente 1000er Supersportler geeignet. Im Grunde fährt man die gesamte Strecke im dritten Gang, mit Ausnahme der Start/Ziel-Gerade und der Gegengeraden, da kann man die Maschinen annähend ausfahren. Stattgefunden hat das Sportfahrtraining im Mai und ging über drei Tage, von denen wir aber wetterbedingt nur an zwei Tagen fahren konnten. In der Gegend gibt es ein Wetterphänomen, das man als "Bora" bezeichnet. Die „Bora“ ist quasi ein jährlicher Sturm, der in diesem Jahr leider spät dran war und das Fahren am ersten Tag unmöglich machte. Die beiden anderen Tage waren aber perfekt, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Erwähnenswert sind noch die Boxen, die man an der Rennstrecke Grobnik vorfindet, das sind leider echte Rattenlöcher, man kann es nicht anders sagen. Wir (ich und die Jungs, mit denen ich da war) durften zunächst am ersten Tag Spenglerarbeiten am Dach verrichten, denn es hat wetterbedingt massiv reingeregnet. Außerdem mussten wir das Boxentor noch mit einem (hust) „gefundenen“ (hust ;-)) Stahlträger verstärken, damit uns der Wind nicht das Tor in die Box drückt. Der Asphalt war dafür perfekt und wie ich mir habe sagen lassen werden die Boxen wohl saniert (vielleicht sind sie es sogar schon).
Der Veranstalter des Sportfahrtrainings war „Steil Racing³“. Bei Steil war ich das erste Mal auf einer Veranstaltung und bin absolut zufrieden. Es war alles gut organisiert und klappte bestens, von der Anmeldung bis zur Durchführung, alles Top.
Was das Thema technische Abnahme angeht, war „Steil Racing“ bisher so ziemlich das gewissenhafteste das ich erlebt habe. Die schaue sich die Maschinen ganz genau an. Da wird nicht nur drauf geschaut das da noch Bremsbelag auf der Bremse ist, sondern es wird auch noch der Kettendurchhang kontrolliert. Kein Witz! Einer der Jungs, mit denen ich da war (der klassische Turnbeutelvergesser... im Wortsinne vergessen, am zweiten Tag musste wir mit dem Zipfelklatscher Unterwäsche kaufen gehen... unfassbar) hat seine Kette bemängelt bekommen und musste nachbessern.
Mal abgesehen von den furchtbaren Boxen kann ich die Rennstrecke Grobnik in Kroatien empfehlen, es hat echt spaß gemacht. Alles in allem würde ich die Bilanz ziehen wollen das ich bisher nie irgendwo schneller war als hier (auch bis jetzt). Wenn man so will war Grobnik mein derzeitiges Leistungsmaximum (hier mit einer Rundenzeit von 1:42.63).

 

00 Rijeka 2019   01 Rijeka 2019   02 Rijeka 2019

 

Dieses Mal gibt es sogar wieder ein kleines Video (wie man sehen kann, war uns am ersten Tag nach den Spenglerarbeiten langweilig :-P ).

 

 

Most

In Most (das ist in Tschechien) war ich auch, eigentlich wollte ich das hier auch noch zusammenfassen. Ich habe mich aber jetzt dazu entschieden dazu noch einen eigenen Beitrag zu schreiben. Angesichts der Geschehnisse in Most, ist das alle mal einen eigenen Blogeintrag wert :-P.


1) Stadt Rijeka
2) Automotodrom Grobnik
3) Steil Racing

Soca river 2020Seit gestern bin ich frisch aus dem Slowenien Urlaub zurück. Dieses Jahr haben wir uns für das Soćatal¹, nicht weit von der italienischen Grenzen entfernt, entschieden. Coronapandemie bedingt ist man dieses Jahr ein wenig eingeschränkt und ich wollte nicht so gerne in ein Hotel, da kam meine bessere Hälfte mit der Idee Soća um die Ecke (eine Kollegin von ihr war wohl vorher auch da).

Sieben Tage waren wir da, auf einem netten kleinen abgelegenen Campingplatz und haben einen schönen Wanderurlaub verbracht.
Ich finde dieses nette kleine Tal, abseits des Massentourismus ist auch ohne Coronapandemie sehr empfehlenswert. Wandern, Mounten-Bike fahren, Rafting & Kanu fahren, geht da alles :-).

1) Soća

Es war mal wieder soweit, es wurde ein Voptop Release fertig. Mit diesem Release ist Voptop endlich unabhängig von libnice¹ und ich verabschiede mich damit vom ICE² Protokoll.
Der Verbindungsaufbau mit ICE hat einfach viel zu lange gedauert und sehr zuverlässig war das auch nicht. Außerdem war es am Ende doch immer so, dass es nie ohne TURN³ Server ging. Also habe ich mich entschiedenen ein Voptop eigenes Relay bzw. Gateway zu schreiben, für den Fall das keine direkte Kommunikation zwischen einzelnen Voptop peers zustande kommen kann oder wegen Inkompatibilitäten zwischen IPv4 <-> IPv6 und Ähnlichem.
Das war alles andere als einfach, ist jetzt aber fertig und bisher scheinbar sehr stabil. Der Verbindungsaufbau mittels meines Gateways ist mehr als zehnmal so schnell, wie es mit libnice in Kombination mit einem TURN-Server war.
Außerdem hab ich eine Reihe von Bugs behoben, von nicht korrekter Initialisierung der Audioaufzeichnung für Videochats bis hin zum fixen der Webcam Auswahl für Videochats.
Ferner kann man mittlerweile Voptop nicht nur auf der Voptop Webseite runterladen, sondern auch im Snapcraft Store.
Von Flatpak zur Erstellung eines Installationspaketes hab ich mittlerweile wieder abstand genommen. Das Argument für Flatpak, nämlich das es vollständig Open Source ist, ist leider auch sein stärkstes Gegenargument. Man hat zwar mit Flathub4 einen zentrale Paketquelle, diese wird aber durch Github5 gespeist (es gibt also keine eigene vernünftige Infrastruktur). Um es kurz zu machen; auf Github habe ich keinen Bock, ich will da keinen Account für Voptop haben und außerhalb einer allgemein bekannten und zugänglichen Paketquelle macht das keinen großen Sinn.

Get it from the Snap Store

1) libnice
2) ICE
3) Turn
4) Flathub
5) Github

Es ist bald mal wieder soweit, absehbar werde ich eine neue Version von Voptop¹ freigeben. Womit ich mich wieder meinem alten „Voptop Release - Management“² Problem annähere. Bis jetzt bin ich noch immer nicht so richtig dazu bekommen, mir mittels Jenkins einen Build Server aufzusetzen, das hole ich jetzt nach. In dem Zuge werde ich jetzt erstmals zusätzlich zu „deb“³ Paketen auch „Snappy“4 Pakete anbieten. Snappy ist ein Paket Format von Canoncial5 (dem Unternehmen hinter Ubuntu6 Linux).
Für das Erste werde ich mich auf das automatisierte bauen von Snappy Paketen konzentrieren, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich mit Voptop noch langfristig die Paketierung mit deb weiter unterstützen will (der Aufwand ist einfach zu hoch, man paketiert ab Ende für x Distributionen und deren Versionen).
Snappy bringt eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber deb. Der wichtigste Vorteil ist für mich, dass ich mit einem einzigen Installationspaket sehr viele Linux Distributionen auf einmal unterstütze7. Auch sehr wichtig für mich ist, dass ich mit Snappy einen zusätzlichen „Vertriebskanal“ für Voptop bekomme (der ist aber auch einer der Kritikpunkte von Snappy, dazu später mehr), den Snappy App-Store.

Das Paketieren mit Snappy ist auf den ersten Blick sehr einfach. Man schreibt eine Konfigurationsdatei (im yaml8 Format). In dieser Konfigurationsdatei gibt man einige Metadaten an (Name, Beschreibung etc.), wo der Quellcode zu finden ist (im Dateisystem, in einem Source-Repository oder Ähnlichem) und gibt ein sogenanntes „build plugin“ an (make, cmake, qmake etc.). Im Weiteren spezifiziert man die Abhängigkeiten, die benötigt werden, um das Projekt zu bauen (im Grunde die deb - dev Pakete der verwendeten Bibliotheken) und die Pakete, die benötigt werden, um die Anwendung laufen zu lassen.
Außerdem bestimmt man eine Art Laufzeitumgebung, core18 oder core20 zum Beispiel. Da das Ganze von Canoncial kommt, basiert die Laufzeitumgebung natürlich auf Ubuntu (jeweils die LTS Versionen, wie man schon am Namen core18 und core20 sieht). Im Wesentlichen wird am Ende mit Snappy eine Ubuntu Distribution um die eigentliche Anwendung herum aufgebaut, die aber nur die Abhängigkeiten besitzt, welche die mit Snappy paketierte Anwendung zur Laufzeit braucht (was die Pakete im Vergleich zu „nativ“ paketierten Anwendungen immer noch extrem „voluminös“ macht).

Einer der am häufigsten kritisierten Eigenschaften von Snappy ist, dass man die Paketquelle nicht frei wählen kann. Canoncial betreibt die einzige Paketquelle, alternative App-Stores kann man nicht verwenden (zumindest ist das bisher so). Für mich ist das zumindest für das erste kein Problem, ob ich das jedoch dauerhaft will weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall gibt es aber Alternativen, am interessantesten scheint mir dabei Flatpak9 zu sein (damit habe ich mich aber noch nicht tief greifend genug befasst). Flatpak hat wohl derzeit einer der größten User und Entwicklungs Basen, absehbar werde ich mich also auch damit befassen.

1) Voptop
2) Voptop Release - Management
3) deb
4) Snappy
5) Canoncial
6) Ubuntu
7) Unterstützte Distributionen
8) YAML
9) Flatpak

Wir stehen vor der nächsten Bücherverbrennung. Ein weiteres Mal in der Geschichte ist man nicht einverstanden mit dem, was niedergeschrieben wurde. Dieses Mal geht es aber nicht um das geschriebene und gedruckte Wort auf Papier, sondern um Quellcode in digitaler Form. Wir sind verdammt die Geschichte zu wiederholen.

Quelle: Linux-Kernel: Richtlinien für inklusive Sprache integriert

Lest euch mal diesen Heise¹ Beitrag durch und schaut euch an, was Trump getwittert¹¹ hat. Ein Leser hat dazu einen Kommentar² geschrieben, den möchte ich hier mal vollständig zitieren, denn dem ist nichts hinzuzufügen:

Die Worte "serious force" mit "massiver Gewalt" zu übersetzen, scheint mir mindestens schlecht übersetzt, man gewinnt sogar das Gefühl, es ist eine tendenzielle Übersetzung, neudeutsch "Framing"
"serious" kann auch "massiv" bedeuten, aber in aller Regel ist "ernsthaft" damit gemeint, oder "schwerwiegend", "ernstzunehmend", "gravierend"
"force" hat verschiedene Bedeutung, "Gewalt" ist eine, aber nicht die einzige
es kann "Stärke", "Macht", "Energie", "Zwang", "Druck", "Kraft" bedeuten, als Verb kann es auch "durchsetzen" bedeuten
"may the force be with you" wäre mit "Möge die Gewalt mit dir sein" auch falsch übersetzt...
"police force" sind die "Einsatzkräfte" und nicht "Polizeigewalt" (das wäre "police violence")...
"labour force" ist die "erwerbstätige Bevölkerung" und nicht die "Arbeitergewalt"...
"magnetic force field" ist ja das "magnetische Kraftfeld" und nicht die "magnetische Gewalt"...
"driving force" ist die "Antriebskraft" und nicht die "fahrende Gewalt"...
die korrekte Übersetzung für "serious force" würde ich in Anlehnung an das behördensprech etwa so sehen:
"ernsthafte Anwendung von Zwangsmitteln"
wenn Trump wirklich von "massive Gewalt" hätte schreiben wollen, dann hätte er doch vermutlich "massive violence" oder ggf. auch "brute force" geschriebe

PS: Ihr wisst nicht was Framing ist? Dann sei euch dieser Artikel³ in „die Welt“ ans Herz gelegt.

1) heise.de

11) Twitter.com

2) heise.de

3) die Welt

Seit einiger Zeit (eigentlich schon recht lange) arbeite ich daran ICE¹ aus meinem Videochat und Instant Messenger Projekt Voptop² zu entfernen. Bisher verwende ich dafür eine Bibliothek Namens libnice³, mit der bin ich aber nicht besonders zufrieden. Der Verbindungsaufbau dauert ewig und die Verbindung, die damit entsteht, ist auch nicht besonders stabil. Von Datendurchsatz und Latenz ganz zu schweigen. Für Videokonferenzen meiner Meinung nach völlig ungeeignet und besonders toll ist die API auch nicht gerade. Am Ende war es im Grunde auch immer so, dass via ICE nur eine Verbindung mittels eines TURN4 Server erzeugt werden konnte, man also bei üblichen Internetanbindungen in unseren Breitengraden über einen Router quasi nie ohne Relay auskam. STUN5 funktionierte bestenfalls in ausnahmen.
Am Ende habe ich mich dafür entschieden ein eigenes Gateway/Relay für Voptop zu programmieren. Das Ganze wollte ich auf Basis von „none blocking sockets“ machen und tat ich auch. Dafür habe ich die Sockets folgendermaßen zu nicht blockierend erklärt:

bool
CSockStream::setNoneBlocking() {
if (mSocket < 0) return false;

int flags = fcntl(mSocket, F_GETFL, 0);
if (flags == -1) return false;
flags = (flags | O_NONBLOCK);
return fcntl(mSocket, F_SETFL, flags) == 0;
}

Das ganze funktioniert auch wunderbar, so lange man es als Client <-> Client Anwendung auf dem eigenen Rechner laufen lässt, es funktioniert sogar noch hervorragend, wenn man es auf Rechnern im eigenen lokalen Netzwerk laufen lässt Aber wehe man versucht es über ein weniger transparentes und zuverlässiges Netzwerk (unser gutes altes Internet zum Beispiel). Da wird das Ganze quasi zum Flöhehüten. Das, was man sendet, kommt bestenfalls sporadisch so an, wie man es raus schickt. Gerne kommt es teilweise an, oder in mehreren Häppchen, von Zeit zu Zeit auch mal gar nicht. Wenn es darum geht, verschlüsselte Daten zu transferieren, ist das der Super GAU.
Ich habe mich letztlich entschieden quasi eigene „None blocking sockets“ zu entwickeln, einfach in dem ich zuvor prüfe ob das Lesen eines Sockets blockieren würde, und sollte es so seien darauf zu verzichten bis der Socket verspricht es nicht zu tun. Das Ganze habe ich mit folgender Methode gemacht:

bool
CSockStream::isSocketReady() {
bool             res;
  fd_set          sReady;
  struct timeval  nowait{};

  FD_ZERO(&sReady);
  FD_SET(this->mSocket,&sReady);
  memset((char *)&nowait,0,sizeof(nowait));

  select(this->mSocket + 1, &sReady, nullptr, nullptr, &nowait);
  if( FD_ISSET(this->mSocket,&sReady) )
    res = true;
  else
  res = false;

  return res;
}

Nur wenn mir diese Methode true zurückgibt und damit signalisiert das der Socket gelesen werden kann, ohne zu blockieren, wird von dem Socket gelesen. Auf die Art und Weise habe ich mir quasi lesende nicht blockierende Sockets programmiert, mit der Zuverlässigkeit blockierender Sockets.
Mittlerweile betreibe ich das ganze seit einigen Tagen auf einem Testserver sehr erfolgreich und kann das ganze bald mit einem neuen Release von Voptop komplett in die freie Wildbahn entlassen.

1) https://tools.ietf.org/html/rfc5245
2) https://www.voptop.com
3) https://libnice.freedesktop.org/
4) https://tools.ietf.org/html/rfc5766
5) https://tools.ietf.org/html/rfc5389

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ii) Google Adwords Conversion Tracking
Um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unserer Website für Sie auszuwerten, nutzen wir ferner das Google Conversion Tracking. Dabei wird von Google Adwords ein Cookie (siehe Ziffer 4) auf Ihrem Rechner gesetzt, sofern Sie über eine Google-Anzeige auf unsere Webseite gelangt sind. Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Besucht der Nutzer bestimmte Seiten der Webseite des Adwords-Kunden und das Cookie ist noch nicht abgelaufen, können Google und der Kunde erkennen, dass der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat und zu dieser Seite weitergeleitet wurde. Jeder Adwords-Kunde erhält ein anderes Cookie. Cookies können somit nicht über die Webseiten von Adwords-Kunden nachverfolgt werden. Die mithilfe des Conversion-Cookies eingeholten Informationen dienen dazu, Conversion-Statistiken für Adwords-Kunden zu erstellen, die sich für Conversion-Tracking entschieden haben. Die Adwords-Kunden erfahren die Gesamtanzahl der Nutzer, die auf ihre Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Sie erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen. Wenn Sie nicht an dem Tracking-Verfahren teilnehmen möchten, können Sie auch das hierfür erforderliche Setzen eines Cookies ablehnen – etwa per Browser-Einstellung, die das automatische Setzen von Cookies generell deaktiviert. Sie können Cookies für Conversion-Tracking auch deaktivieren, indem Sie Ihren Browser so einstellen, dass Cookies von der Domain „www.googleadservices.com“ blockiert werden. Googles Datenschutzbelehrung zum Conversion-Tracking finden Sie hier (https://services.google.com/sitestats/de.html).

6. Social Media Plug-ins
Wir setzen auf unserer Website auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO Social Plug-ins der sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Instagram ein. Der dahinterstehende werbliche Zweck ist als berechtigtes Interesse im Sinne der DSGVO anzusehen. Die Verantwortung für den datenschutzkonformen Betrieb ist durch deren jeweiligen Anbieter zu gewährleisten. Die Einbindung dieser Plug-ins durch uns erfolgt im Wege der sogenannten Zwei-Klick-Methode um Besucher unserer Webseite bestmöglich zu schützen.

a) Facebook
Auf unserer Website kommen Social-Media Plugins von Facebook zum Einsatz, um deren Nutzung persönlicher zu gestalten. Hierfür nutzen wir den „LIKE“ oder „TEILEN“-Button. Es handelt sich dabei um ein Angebot von Facebook. Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, baut Ihr Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass Ihr Browser die entsprechende Seite unseres Webauftritts aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Facebook-Konto besitzen oder gerade nicht bei Facebook eingeloggt sind. Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser direkt an einen Server von Facebook in den USA übermittelt und dort gespeichert. Sind Sie bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch unserer Website Ihrem Facebook-Konto direkt zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den „LIKE“ oder „TEILEN“-Button betätigen, wird die entsprechende Information ebenfalls direkt an einen Server von Facebook übermittelt und dort gespeichert. Die Informationen werden zudem auf Facebook veröffentlicht und Ihren Facebook-Freunden angezeigt. Facebook kann diese Informationen zum Zwecke der Werbung, Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung der Facebook-Seiten benutzen. Hierzu werden von Facebook Nutzungs-, Interessen- und Beziehungsprofile erstellt, z. B. um Ihre Nutzung unserer Website im Hinblick auf die Ihnen bei Facebook eingeblendeten Werbeanzeigen auszuwerten, andere Facebook-Nutzer über Ihre Aktivitäten auf unserer Website zu informieren und um weitere mit der Nutzung von Facebook verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Wenn Sie nicht möchten, dass Facebook die über unseren Webauftritt gesammelten Daten Ihrem Facebook-Konto zuordnet, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch unserer Website bei Facebook ausloggen. Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen (https://www.facebook.com/about/privacy/) von Facebook.

b) Twitter
Auf unseren Internetseiten sind Plugins des Kurznachrichtennetzwerks der Twitter Inc. (Twitter) integriert. Die Twitter-Plugins (tweet-Button) erkennen Sie an dem Twitter-Logo auf unserer Seite. Eine Übersicht über tweet-Buttons finden Sie hier (https://about.twitter.com/resources/buttons). Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, wird eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Twitter-Server hergestellt. Twitter erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Twitter „tweet-Button“ anklicken, während Sie in Ihrem Twitter-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Twitter-Profil verlinken. Dadurch kann Twitter den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Twitter erhalten. Wenn Sie nicht wünschen, dass Twitter den Besuch unserer Seiten zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Twitter-Benutzerkonto aus. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter (https://twitter.com/privacy).

7. Betroffenenrechte
Sie haben das Recht:
  • gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;
  • gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;
  • gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;
  • gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;
  • gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen;
  • gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen und
  • gemäß Art. 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes wenden.

8. Widerspruchsrecht
Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben oder sich der Widerspruch gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall haben Sie ein generelles Widerspruchsrecht, das ohne Angabe einer besonderen Situation von uns umgesetzt wird.

Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an info@sn-media.com

9. Datensicherheit
Wir verwenden innerhalb des Website-Besuchs das verbreitete SSL-Verfahren (Secure Socket Layer) in Verbindung mit der jeweils höchsten Verschlüsselungsstufe, die von Ihrem Browser unterstützt wird. In der Regel handelt es sich dabei um eine 256 Bit Verschlüsselung. Falls Ihr Browser keine 256-Bit Verschlüsselung unterstützt, greifen wir stattdessen auf 128-Bit v3 Technologie zurück. Ob eine einzelne Seite unseres Internetauftrittes verschlüsselt übertragen wird, erkennen Sie an der geschlossenen Darstellung des Schüssel- beziehungsweise Schloss-Symbols in der unteren Statusleiste Ihres Browsers. Wir bedienen uns im Übrigen geeigneter technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen, um Ihre Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, teilweisen oder vollständigen Verlust, Zerstörung oder gegen den unbefugten Zugriff Dritter zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.

10. Aktualität und Änderung dieser Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand Mai 2018.
Durch die Weiterentwicklung unserer Website und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit auf der Website unter http://www.sn-media.com von Ihnen abgerufen und ausgedruckt werden.