rss feed

H2SX - SEEigentlich bin ich ja kein großer Freund von Kompromissen, schon gar nicht wenn es um Motorräder geht. Deswegen ist der Motorradtyp der Sporttourer eigentlich nie mein Ding gewesen. Vom Grundgedanken her, hat sich da bei mir auch nichts geändert, wenn ich sportlich fahren will, setze ich mich auf einen Supersportler, und wenn ich touren will auf ein Tourenmotorrad. Kawasaki’s Z1000SX¹ war deswegen eigentlich immer mein Antimotorrad und die Dicke ZZR1400² bin ich nie gefahren, bin aber auch nicht unbedingt scharf drauf (das Teil ist mir einfach zu moppelig), wenns sie mir einer mal für ein zwei Tage geben würde, ich würde mich dann aber auch nicht wehren :P.
Kürzlich hatte ich nun die Gelegenheit, eine H2SX einmal über ca. 500 km Probe zu fahren. Die H2SX4 ist quasi eine Mischung aus der Z1000SX¹ und der Ninja H2³ (Kompressor geladener Luxus Sportler). Die Ninja H2³ bin ich ebenfalls noch nicht gefahren und steht noch auf meiner „Ausprobierenliste“.
Meines Vorurteils entsprechend bin ich von vorne herein eher etwas skeptisch an die H2SX gegangen und musste feststellen das ich ihr damit (nicht nur) unrecht tue. Schon auf den ersten Metern beim Rollen vom Hof und durch die Stadt zu mir nach Hause merkte ich gleich, das die H2SX für ihre Dimensionen ausgesprochen handlich ist (zugegebener maßen, war das aber auch schon die Z1000SX). Die H2SX lässt sich ausgesprochen neutral innerorts manövrieren, Größe, Gewicht, Leistung und Ansprechverhalten fallen hier nicht im geringsten Negativ auf. Nach dem ich die H2SX am Morgen abgeholt habe, stand am Abend damit eine Fahrt nach Fulda an, also ca. 140 km Autobahn und am nächsten Morgen noch einmal der gleiche Weg wieder zurück.
Man merkt recht schnell, die H2SX ist für die Autobahn gebaut und das ist ganz sicher auch, was die Ingenieure aus Akashi im Sinn hatten, als sie die H2SX entwickelten. Die H2SX fährt auf der Autobahn wie auf Schienen, Unebenheiten und Bodenwellen gleicht sie mit ihrem komfortabel abgestimmten Fahrwerk unaufgeregt aus. Die H2SX läuft mit bis zu 300 km/h und das angeblich sogar mit Seitentaschen (ich hatte keine Seitentaschen) und trotz des komfortablen Fahrwerks ist das Motorrad dabei bomben stabil. Der Kompressor geladene 4 Zylinder kann auf der Autobahn in jeder Hinsicht punkten. Im Grunde reicht es, nach dem Auffahren auf die Autobahn bis hoch in den 6. Gang zu schalten, von da an braucht man den Schalthebel nicht mehr anfassen, der Motor hat in allen Drehzahlbereich ein so sattes Drehmoment, das er immer sofort nach vorne schiebt. Auf der Autobahn erweist sich das Ansprechverhalten der Maschine als sehr direkt und kräftig aber immer handhabbar.
Die Sitzposition auf der H2SX ist tourentypisch aufrecht und durchaus bequem. Für mich nicht sehr bequem war die Sitzbank. Die Sitzbank ist zwar hochwertig und fühlt sich anfangs angenehm an, nach einiger Zeit drückt der Sitz bei mir aber so ungünstig auf die Oberschenkelinnenseite, dass mir die Beine einschlafen. Ich müsste mir auf jeden Fall eine andere Sitzbank montieren lassen.
Auffallend positiv ist das Windschild, üblicherweise sind die bei Japanern etwas kleiner definiert und bieten Fahrern von europäischer Statur nicht unbedingt den idealen Schutz vor Wind und Wetter. Nicht so bei der H2SX, hier ist das Windschild von Haus aus ausreichend groß und bietet besten Schutz vor Wind und Wetter.
Nach dem ich die H2SX ausgiebig über die Autobahn gescheucht habe hatte ich auch noch einen Abend Zeit, sie im Odenwald über die Landstraßen zu bewegen.
Auf der Landstraße beim sportlichen Kurven räubern offenbart die H2SX dann ihre Schwächen. Sie ist und bleibt eben ein Kompromiss und auch ihre 200 PS (dicht am Supersportler) mit ihren 137,3 Newtonmeter Drehmoment (übertrifft sogar die meisten Supersportler!) können das Gewicht von 256 kg nicht in Luft auflösen. Die Bremsanlage ist zwar ausreichend bissig und lässt sich gut dosieren, aber wenn 256 kg über das Vorderrad nach vorne schieben neigt man schnell zum untersteuern und muss häufig seine Linie nachkorrigieren, dass Gewicht drückt eben nach vorne und in Richtung Kurvenaußenseite.
Auch erwähnen muss man das Ansprechverhalten des Kompressor geladenen Motors beim sportlichen Kurven räubern, denn das ist ausgesprochen direkt und stellt damit hohe Anforderungen an den Fahrer. Das Aggregat schiebt schon bei niedrigen Drehzahlen extrem kraftvoll nach vorne, so das man bei unvorsichtigen Untertourigen rausbeschleunigen aus Kurven und Schräglagen schon fast ein wenig „kamelig“ nach vorne galoppiert. Das Ansprechverhalten und der außergewöhnlich lineare Drehmomentverlauf des Motors können ungeübte Fahrer leicht zu ungewollten Hinterrad Rutschern bringen. Nichts des do weniger lässt sie die H2SX auch ausgesprochen sportlich bewegen, man muss sich nur etwas Zeit nehmen, um sich auf dieses Motorrad ein zu schießen.
H2SXAnsonsten verfügt die H2SX über alles, was man im Motorrad-Luxussegment erwarten kann. Die H2SX verfügt über ein hervorragendes TFT Display das alle wesentlichen Informationen übersichtlich darstellt und sogar noch zusätzlich über einen analogen Drehzahlmesser. Gerade die Kombination aus einem analogen Drehzahlmesser und TFT finde ich an der H2SX besonders ansprechend. Außerdem hat sie noch ein LED-Kurvenlicht (soweit ich weis nur in der SE-Version), das ich aber nicht wirklich ausprobieren konnte, ich also nicht bewerten kann. Ferner hat die Kawasaki H2SX eine Griffheizung, die hervorragend funktioniert. Darüber hinaus hat Kawasaki der H2SX noch einen „Quick shifter“ mit Blipper Funktion spendiert, so das man ohne Kupplung Gänge hoch und runter schalten kann. Der „Quick shifter“ samt Blipper funktioniert durchaus gut, aber ich persönliche finde das die extrem sportliche Fahrweise die einen „Quick shifter“ samt Blipper überhaupt erst richtig sinnvoll macht dem Motorrad eigentlich nicht so richtig gut zu Gesicht steht.

Fazit
Die H2SX ist der erste Sporttourer, der mir tatsächlich gut gefallen hat und mich positiv überraschen konnte. Ich könnte mir vorstellen das die H2SX für den geneigten Sportourenfahrer die ultimative Waffe seien könnte. Die H2SX braucht aber in jedem Fall einen erfahrenen Fahrer, der sich die Zeit nimmt, auf die Maschinen ein zu schießen. Fahranfänger schauen sich lieber nach etwas anderen um.

1) Z1000SX
2) ZZR1400
3) Ninja H2
4) H2SX
Bild quelle kawasaki.de

13.08.2018

Ich habe mir kürzlich ein neues Notebook gekauft, von HP ein Elitebook 735 G5 mit AMD Ryzen 27000 CPU. Auf dem Gerät war Windows 10 Pro vor installiert, das ich auch haben wollte, primär arbeite ich aber unter Linux. Ich musste mir also zusätzlich noch ein Linux parallel installieren. Standardmäßig ist in dem Gerät eine 256 GB PCIe NVMe SSD verbaut. 256 GB sind für zwei Betriebssysteme samt jeweils vollständig installierter Entwicklungsumgebungen zu wenig, weshalb ich eine größere Festplatte verbaut habe (eine PCIe NVMe SSD von Samsung mit deutlich mehr Kapazität).
Um Windows 10 Pro auf der neuen Platte nicht neuinstallieren zu müssen wollte ich den Inhalt der alten SSD via „dd“¹ vollständig auf ein USB-Laufwerk sichern, dann die neue Samsung SSD einbauen und die Sicherung wieder via „dd“ auf die neue Platte rüber kopieren. Damit fing dann der Ärger an.
Zunächst musste ich das UEFI davon überzeugen von meinem USB-Stick zu booten, dafür war es erst einmal nötig „secure boot“ auszuschalten. Mit ausgeschalteten „secure boot“ konnte ich dann erfolgreich ein „Live Linux image“ booten, aber jeder Zugriff auf die SSD, um sie mit „dd“ zu sichern, wurde mit einer kryptischen Fehlermeldung verweigert. Nun dachte ich, das wird wohl an dem hoffnungslos veralteten „Live image“ (Ubuntu 14.04) liegen das mit Neuen PCIe SSDs möglicherweise nicht klar kommt und ich noch für meinen bootbaren USB-Stick benutzte. Ich hab nicht lang gefackelt und mir einen neuen bootbaren USB-Stick mit einem aktuellen Ubuntu angefertigt, aber das Problem blieb das gleiche.
Da ein neueres „Live Linux image“ das Problem nicht zu lösen vermochte, habe ich mich wieder in die untiefen des UEFI-Setups begeben, da habe ich das TPM-Modul deaktiviert und siehe da, jetzt konnte ich nicht nur vom USB-Stick aus booten, ich konnte auch von dem „Live image“ aus auf die interne SSD zugreifen und eine Kopie mittels „dd“ auf ein externes Wechsellaufwerk machen, so wie die Sicherung dann auf die neue SSD rüber kopieren.
Im nächsten Schritt habe ich dann mit dem gleichen „Linux live image“ die Windows Partition mithilfe von GParted auf ca. die hälfte der Größe der neuen SSD erweitert und dann im Anschluss auf dem restlichen freien Speicher ein aktuelles Xubuntu 18.04 installiert.
Die Installation von Xubuntu 18.04 verlief erst einmal völlig reibungslos, danach ging dann aber auch schon der nächste Ärger los. Bei diversen Neustarts hing sich das neue Notebook in aller Regelmäßigkeit beim Runter- und Hochfahren auf. Dabei ist die Kiste einfach eingefroren, weder gab es unter Windows einen Bluescreen, noch unter Linux eine „Kernel panic“². Ich ging erst davon aus, dass es möglicherweise an noch nicht korrekt installierten Treibern läge, und habe den passenden AMD Radeon Treiber³ von der AMD Webseite runtergeladen und installiert. Nach der Installation des Treibers und einem reboot sah soweit auch alles gut aus, der Treiber wurde korrekt geladen und ich konnte auch mittels „Steam“4 für Linux Spiele starten und laufen lassen (Hardware beschleunigt versteht sich). Die Ernüchterung kam dann nach dem nächsten Hochfahren, auf einmal wurde der Treiber nicht mehr geladen und Linux lief nur noch im VESA5 Modus. Ich spielte ein wenig in den Konfigurationen rum und merkte, das der Treiber mal sporadisch geladen wurde und mal nicht, ohne das ich zunächst dafür habe einen Grund ausmachen können. Ich nahm an, es läge möglicherweise am Treiber und installierte stattdessen den open source AMD Radeon Treiber, das Ergebnis war das gleiche, auch dieser wurde sporadisch mal korrekt geladen und mal nicht. Darauf hin fing ich an, im UEFI „rum zu spielen“, im Gedanken das Problem könnte hier liegen. Ich schaltete „secure boot“ und das TPM-Modul wieder ein; es half nichts. Nach einiger Zeit habe ich dann entnervt das UEFI in seine „Werkseinstellungen“ zurückversetzt (Was es meiner Meinung nach eigentlich schon war, denn mehr als „secure boot“ und das TPM-Modul habe ich nicht konfiguriert). Auf einmal wurde der Grafiktreiber korrekt geladen und das nicht mehr nur sporadisch. Beim Konfigurieren von „secure boot“ und dem TPM-Modul muss sich irgendetwas im UEFI-Setup „queer“ gelegt haben, dass mit dem harten Reset in die Werkseinstellung wieder grade gezogen wurde. Von nun an bootete das Notebook reibungslos und fuhr zumindest unter Windows auch korrekt runter. Nur unter Linux hing es beim Runterfahren für 10 Minuten, bis es sich dann ausschaltete (es hing beim Runterfahren der MySQL-Datenbank fest).
Irgendwann habe ich festgestellt, dass jeweils nach dem ich Windows gebootet habe, die Uhrzeit unter Linux nicht mehr stimmte und wenn ich Linux gebootet habe, dann die Uhrzeit unter Windows nicht mehr stimmte. Wie sich herausstellte beziehen beide Betriebssysteme ihre Uhrzeiten von einem Timeserver via NTP6 (was ja auch sinn ergibt) und stellten nach dem Booten und einloggen die Uhrzeit ein, aber nicht nur für sich, sondern systemweit in dem sie jeweils die Zeit im UEFI überschrieben. Das war wiederum für das aufhängen beim Runterfahren verantwortlich, und zwar durch ein Wechselspiel mit einer installierten MySQL Datenbank (da muss man erst einmal drauf kommen). Verursacht wurde die Misere weil systenmd7 den NTP daemon erst nach der MySQL-Datenbank startet, der NTP daemon hat dann seinerseits die Uhrzeit umgestellt, so das die MySQL-Datenbank in der Zukunft lief, was diese wiederum so aus dem Tritt brachte, dass sie beim Runterfahren festhing bis ein 10 Minuten timeout eingetreten ist und den MySQL Prozess beendet hat. Lösen konnte ich das Problem am Ende dadurch, dass ich das UEFI Passwort geschützt habe und somit dafür gesorgt habe, dass weder Windows noch Linux die Zeit im UEFI mehr überschreiben können.
Was ist das eigentlich für ein Rotz, dass ein Betriebssystem so einfach im UEFI rum schreiben kann? Wer hat sich diesen Misst nur ausgedacht? Das scheint mir dann alles doch keine so große Verbesserung zu den früheren BIOS Systemen zu sein, vor allem wirkt das alles sehr unausgereift und ich habe zweifel, ob sich daran sobald irgendetwas ändern wird. Auf mich macht es den Eindruck eines viel zu komplexen und damit fehlerträchtigen Systems.


1) dd
2) Kernel panic
3) AMD Radeon Treiber
4) Steam for Linux
5) VESA
6) NTP
7) systemd

Letztes Jahr habe ich mir einen neuen Satz Daytona Stiefel (Carver) zugelegt und hier im Blog ausführlich berichtet¹. Mittlerweile haben die Stiefel die ersten 12.000 km „sportfahren“ auf dem Buckel und die Sohlen an beiden Stiefeln sind durch. An beiden Stiefeln hat sich die scharfkantige Fußraste meiner Ninja allmählich durch die Sohle gearbeitet und ein Loch hinterlassen. Leider habe ich es versäumt, ein Foto von den bereits runter gerockten Stiefeln zu machen, bevor ich sie habe reparieren lassen. Das „nachher“ Foto blieb dann leider auch noch auf der Strecke, mittlerweile haben die Stiefel schon wieder weitere 6.000 km hinter sich und sehen jetzt wieder aus wie nach 6.000 km zu erwarten ist. Bei der nächsten Reparaturrunde versuche ich daran zu denken Fotos zu machen.
Damit musste ich dann nun das erste Mal den Reparaturservice von Daytona in Anspruch nehmen, dafür war nicht mehr nötig als meine Stiefel in die nächst gelegene Louis² Fiale zu bringen und da abzugeben. Die Stiefel wurden dann von Louis an Daytona geschickt und wenige Tage später bekam ich einen Anruf von Louis, in dem mir ein Kostenvoranschlag gemacht wurde und man mich fragte, ob ich die Stiefel für die voraussichtlichen Kosten des Kostenvoranschlags reparieren lassen möchte. Der Kostenvoranschlag belief sich für beide Sohlen und das Ersetzen beider Schleifkanten auf ca. 80€. Den Kostenvoranschlag habe ich natürlich angenommen.
Eine weitere Woche später wurden meine reparierten Stiefel von Daytona zurück an Louis geschickt, wo letztlich dann auch die Rechnung für die Reparatur zu begleichen war.
Der qualitative Standard der Reparatur war der Wahnsinn, im ersten Moment habe ich geglaubt, man hätte einfach die Stiefel gegen neue ausgetauscht. Die Stiefel sahen aus wie brand neu, Daytona hat nicht nur neue Sohlen und Schleifkanten angebracht, sondern auch noch das Leder aufgearbeitet und gereinigt. Hätte ich nicht einige Kratzer im Leder gefunden die von meinen Fersenschützern stammen, ich hätte glatt nicht geklaubt, dass diese Stiefel meine sind.
Letztlich hätte ich mir gewünscht das die Sohlen ein wenig länger halten als ein Jahr und 12.000 km, aber letzten Endes sind es immer noch die Qualitativ hochwertigsten Stiefel am Markt und dank des schnellen und Preiswerten Reparaturservice ist die nicht ganz so lange Ausdauer der Sohle sehr verschmerzbar.


1) Daytona Carver
2) Louis Fialen

Bald ist es so weit, dann habe ich das schreiben des Dauertests Teil 2 meiner 2016er ZX10R so lange vor mir her geschoben, dass quasi schon der Teil 3 in den Startlöchern steht. Die nächsten 12.000 km bis zur 24.000 km Inspektion liefen erfreulich ereignislos, es gab keine Pannen und Ausfälle, es passierte quasi nichts Unvorhergesehenes. Lediglich der ABM Schwingen-Protektor ging zum zweiten mal verloren, was mich jetzt dazu bewegt hat einen Schwingen-Protektor eines anderen Herstellers zu kaufen, vielleicht funktioniert da die Schraubensicherung besser. Auch auf diesen 12.000 km wurde die Ninja nicht nur im Straßenverkehr bewegt, auch auf den Kilometern zwischen Kilometerstand 12.000 und 24.000 habe ich sie auf der Rennstrecke ausgequetscht, ohne das es irgendwelche technischen Zwischenfälle gegeben hätte.

 

18.000 km Inspektion

Die 18.000 km Inspektion schlug als kleine Inspektion wieder etwas günstiger zu Buche und kostete „nur“ ca. 340,73€ (bereinigt um den Fahrweise-abhängigen Verschleiß wie Reifen, ansonsten mit stolzen 700,71€). 

ZX10R 18000 Inspektion

24.000 km Inspektion

Mit der 24.000 km Inspektion war es dann aber vorbei in Sachen preisgünstig. Die 24.000 km Inspektion ist im Grunde die erste wirklich große Inspektion, hier wird nicht mehr nur nach dem Rechten geschaut, sondern im großen Umfange Hand an das Motorrad und insbesondere den Motor gelegt. Es wird das Ventilspiel geprüft und alle 16 Ventile werden neu eingestellt, die 24.000 km Inspektion geht dabei besonders der Arbeitszeit wegen ins Geld. Die Arbeitszeit der Inspektion macht ca. die Hälfte der Kosten aus. Bei der 24.000 km Inspektion wurde an meiner ZX10R auch gleich noch am Getriebe gearbeitet und Zahnräder im Rahmen eines Rückrufs getauscht. Die Kosten für die Arbeiten am Getriebe und die neuen Zahnräder wurden natürlich von Kawasaki übernommen und sind nicht auf der Rechnung zu finden. Um nicht länger um den heißen Brei zu reden, die 24.000 km Inspektion schlug mit stolzen 921,21€ zu buche und da gehen keine Fahrweise-abhängigen Verschleißteile mehr von ab. Erwähnenswert ist noch, dass bei der 24.000 km Inspektion die Kupplung bereits deutlich sichtbaren Verschleiß zeigte (starke Verfärbung der Reibscheiben durch thermische Belastung). Das Verschleißbild dürfte aber beim Durchschnittsfahrer vermutlich eher geringer ausfallen, besonders wenn es keinen Rennstreckeneinsatz gibt.

ZX10R 24000 Inspektion 1 ZX10R 24000 Inspektion 2

Gesamtkosten

Insgesamt haben die Kilometer bis einschließlich der 24.000 km Inspektion dann 1261,94€ gekostet, was durchaus im Rahmen ist, wenn man mal bedenkt das wir hier von einer 210 PS „Hightech“ Rakete reden.

Wenn man meine Verbrauchskosten und damit Fahrweise abhängigen Kosten mit einrechnet ist es dann aber auch gleich wieder eine ganze Hausmarke teurer. Zu den beiden Rechnungen gesellen sich dann nämlich noch weitere sechs Rechnungen dazu. Damit beläuft sich der Spaß dann gleich auf 3546,61€. Fairer weiße muss man aber dazu sagen, dass hier dann auch noch die Verbrauchskosten für die Rennstreckenfahrerei dazu kommen (die liegen auf der Rennstrecke ganze Dimensionen oberhalb des Verbrauchs im Straßenverkehr). Außerdem ist in den Kosten auch die Garantieverlängerung um weitere zwei Jahre enthalten (Kosten 295€) und der tausch eines kaputten Verkleidungsteil (Kosten 34,25€), dass mir auf der Rennstrecke durch einen „Steinschlag“ beschädigt wurde.

 ZX10R 12k bis 24k Verschleiß 1 ZX10R 12k bis 24k Verschleiß 2 ZX10R 12k bis 24k Verschleiß 3 ZX10R 12k bis 24k Verschleiß 4 ZX10R 12k bis 24k Verschleiß 5 ZX10R 12k bis 24k Verschleiß 6 ZX10R 12k bis 24k Verschleiß 7

 

 

Ich kann die TAZ ja eigentlich nicht leiden, aber auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Dieser Artikel hier ist einfach großartig. Die TAZ schreibt als Aufmacher:

Ein Geheimpapier aus dem Auswärtigen Amt fordert deutsche Medien auf, alle Kalauer mit dem Namen des Außenministers Maas zu unterlassen.

Um dann im ersten Satz einzuleiten:

Ein Einstand nach Maas sieht wirklich anders aus. Der neue Chef ist noch nicht mal vereidigt...

Aktuell komme ich mal wieder zu quasi nichts da ich beruflich, wie privat extrem eingespannt bin, so das insbesondere meine persönlichen bzw. privaten Projekte weitestgehend auf der Strecke bleiben. Trotzdem bin ich kürzlich endlich und notgedrungenerweise mal wieder dazu gekommen etwas an meinem Projekt Voptop ¹ zu machen. Vor einiger Zeit kam mit Ubuntu 17.10 eine neue Ubuntu Version raus, die zwar zum Vorgänger binärkompatibel ist aber das OpenCV ² Framework auf eine neue Version angehoben hat. Das führte dazu, dass ich einige Anpassungen an Voptop vornehmen musste, dabei habe ich auch gleich die Gelegenheit genutzt und ein paar Fehler behoben. Insbesondere habe ich einen kleinen Tipp/Rechtschreibfehler an der Login - Schnittstelle behoben, was dazu führte, dass ich Anpassungen an allen Clients für alle unterstützten Betriebssysteme machen musste. Das Ende vom Lied war, das ich für alle Betriebssysteme neu bauen und paketieren musste.

Das bauen und paketieren mache ich derzeit manuell. Dafür habe ich für die jeweiligen Betriebssysteme virtuelle Maschinen, in denen werden die Binärdateien gebaut und dann paketiert. Den Bau- und Paketiervorgang muss ich derzeit für 3 Betriebssysteme und deren jeweilige Unterversionen machen, insgesamt 7 Installationspakete. Das Ganze ist vorsichtig ausgedrückt ansträngend und nervig und raubt mir wertvolle Zeit, die mir zum Entwickeln fehlt.

Lange rede kurzer Unsinn, ich werde wohl absehbar einwenig Zeit darauf verwenden müssen ein vernünftiges Release - Management für Voptop auf die Reihe zu bringen. Das ist im Falle von Voptop leider nicht gerade einfach, denn insbesondere die Barriere über Betriebssystemgrenzen hinweg ist nicht einfach zu nehmen.

Ich spiele mit dem Gedanken einen Jenkins ³ aufzusetzen, der automatisiert virtuelle Maschinen starte, sich mittels Script und SSH auf die virtuellen Maschinen verbindet, ein Update auf das „Source Repository“ 4 durchführt und auf der SSH - Konsole den Build Prozess sowie den Paketierungsprozess anstößt. Die fertigen Pakete können dann vom Jenkins ausgeführten Skript wiederum via SCP eingesammelt werden. Das klingt kompliziert und aufwendig, ist es auch.

Die skizzierte Lösung sollte zumindest mein Problem für alle auf Linux 5 basierende Betriebssysteme sowie für Haiku 6 lösen. Bei Windows sieht es dann schon wieder anders aus, denn zumindest bisher war unter Windows mit SSH nicht viel zu holen. Allerdings habe ich kürzlich gelesen, es gäbe jetzt mit Windows 10 auch die Möglichkeit einen SSH-Server auf Windows laufen zu lassen, das könnte wiederum die Lösung für dieses Problem sein. Aber selbst wenn ich es nicht schaffe einen SSH-Server unter Windows vernünftig zu betreiben, so hätte ich damit alle anderen Betriebssysteme abgehakt und müsste nur noch für Windows manuell bauen.

 

1) Voptop
2) OpenCV
3) Jenkins
4) Source repository
5) Linux
6) Haiku OS

Lief mir Heute wieder über den Weg und sollte jeder mal gesehen und gehört haben, Loriot zur Neutralität der Presse aus dem Jahr 1979.

 

 

Quelle: Youtube

Mirror: "Das mit dem Fernsehen Politik gemacht wird ..." Loriot - Marianne Koch (1979)

Heute mal etwas aus der Kategorie, „Fehlermeldungen, die man nicht alle Tage sieht“. Ich arbeite der Zeit an einem größeren Java Projekt für einen Kunden, einer Webapp die in einem Tomcat deployed wird und aus vielen kleinen Teilprojekten besteht die via Maven gebaut werden. Die eigentliche Webapp wird dabei durch eine parent pom.xml gebaut, die ihres Zeichens auf die Teilprojekte verweist. Dabei kommt es immer wieder mal zu folgendem Fehler:

[ERROR] PermGen space -> [Help 1]
[ERROR]
[ERROR] To see the full stack trace of the errors, re-run Maven with the -e switch.
[ERROR] Re-run Maven using the -X switch to enable full debug logging.
[ERROR]
[ERROR] For more information about the errors and possible solutions, please read the following articles:
[ERROR] [Help 1] http://cwiki.apache.org/confluence/display/MAVEN/OutOfMemoryError

Das ist im Grunde nichts anderes als eine „out of memory exception“. Der Maven Prozess kann standardmäßig nur eine gewisse Menge an speicher allozieren und die reicht nicht, um dieses Projekt zu bauen. Den Fehler hab ich an diesem Projekt das erste mal gesehen und musste ein wenig recherchieren um raus zu finden wie man Maven erlauben kann mehr Speicher zu allozieren. Das hier war dann meine Lösung (einfach in der Konsole eingeben, bevor man das Projekt baut):

set MAVEN_OPTS=-Xmx512m -XX:MaxPermSize=128m

PS: Ich bin mir übrigens wohl bewusst, dass die Lösung des Problems in der URL zu finden ist. Da als Erstes nach zu schauen anstatt selbst zu recherchieren wäre aber viel zu einfach gewesen ;-).

http://cwiki.apache.org/confluence/display/MAVEN/OutOfMemoryError

Der Winter kommt mit großen Schritten immer näher und die meisten haben ihre Motorräder schon eingemottet, nur die ganz harten fahren wacker weiter. Da will ich mich natürlich auch nicht lumpen lassen und fahre natürlich mit meiner Versys 650 den Winter durch. Damit das auch halbwegs vernünftig und sicher ist, habe ich mir den „Avon TrailRider“¹ montieren lassen. Diesen Reifen fahre ich diesen Winter nicht zum ersten Mal, schon letztes Jahr im Winter habe ch mir den montieren lassen und bin den Reifen dann den ganzen Winter, Früher, Sommer und Herbst auf meiner kleinen Versys 650 gefahren. Auf den Avon TrailRider bin ich gekommen, weil es im letzten Jahr noch die Winterreifenpflicht für Motorräder gab, die dieses Jahr wieder abgeschafft wurde. Das ist nämlich die vordringlichste Eigenschaft dieses Reifens, er verfügt über eine M+S Kennzeichnung, was das legale Fahren während der Winterreifenpflicht ermöglichte.

Außer das der Reifen quasi ein Motorradwinterreifen ist, ist er ein klassischer Tourenreifen. Das Profil ist schon etwas gröber, aber bei Weitem noch kein Offroad-Profil. Ferner bietet der Reifen im Grunde bei allen Temperaturen beinahe den gleichen Grip, ohne jede Aufwärmphase und auch bei Nässe leistet er sich keine Schwächen und klebt wunderbar am Asphalt. Bei Schnee und Eis sollte man sich von dem Reifen allerdings nicht z viel erwarten, das Profil ist nicht annähernd grob genug um sich nennenswert in den Schnee zu graben und schon gar nicht in Eis. Trotzdem ist der Reifen selbst auf überfrorenen Asphalt fahrbar, wenn man die Fahrweise entsprechend anpasst. Erwähnenswert am TrailRider ist, das er auch eine gewisse Offroadfähigkeit mitbringt, Schotter, Sand und Waldwege sind für diesen Reifen kein echtes Problem.
Das allgemeine Handling des Reifens ist für einen Tourenreifen, der quasi ein Winterreifen mit Offroadfähigkeiten ist, durchaus in Ordnung, besondere Sportlichkeit sollte man aber nicht erwarten. Ein wenig enttäuscht hat mich allerdings die Laufleistung, ich habe den Reifen schon nach 8000 Kilometern runter gehabt. Von einem Tourenreifen, der nur auf einem 64-PS-Motorrad gefahren wird, hätte ich mehr erwartet. Dabei war es am Ende so das der Reifen vorne und hinten auf den Flanken runter war und die Geradeauslauffläche vermutlich noch ein paar Tausend Kilometer durchgehalten hätte.
Abschließend kann ich diesen Reifen nur wärmstens (oder Winterreifen kältestens ;-)) empfehlen, für den Winter in jedem Fall die richtige Besohlung.


1) Avon TrailRider

Das Wetter ist wie dieses Jahr so häufig mal wieder eher mäßig und ich habe deswegen mal wieder Zeit um einen neuen Blogbeitrag zuverfassen, dieses Mal über einen Kawasaki Testride.

Am 10. September hat Kawasaki einen „Testride“ (also eine Probefahrt) für alle ihrer neuen 2017er Modelle in Rüsselsheim angeboten, da habe ich gleich die Gelegenheit genutzt und fünf der neu aufgelegten Kawasakis getestet. Veranstaltet wurde das Ganze mit Unterstützung von Opel¹, Kawasaki Südhessen², Pro-Bike³ und Team Green Live4.
Mein Testfuhrpark bestand an diesen Tag aus der Z650, Versys 650, Z900, Versys 1000 und der Z1000SX. Alle Motorräder waren quasi Fabrik neu und mit den Erstausrüsterreifen ausgestattet. Die Erstausrüsterreifen lassen (meiner Meinung nach) leider bei allen Modellen ziemlich zu wünschen übrig (alles Bridgestone & Dunlop Reifen), sind aber durchaus fahrbar. Die einzige Ausnahme bei den Erstausrüsterreifen ist die aktuelle ZX10R die mit einem Bridgestone RS105 bestückt ist der ein absolut anständiger Reifen ist (sogar in der Erstausrüsterspezifikation). Wenig später hatte ich dann auch noch die Gelegenheit die aktuelle Vulcan S und Ninja 650 probe zu fahren, weswegen ich die beiden dann auch gleich hier mit aufgenommen habe und über sieben neue Kawas berichte.

Kawasaki Testride 2017


Z650

Angefangen hab ich meine Probefahrten auf der neuen Z650, welche die Nachfolge der ER6-N antritt. Die Z650 ist dabei nicht nur eine würdige Nachfolgerin der ER6-N, sondern meiner Meinung nach in jeder Hinsicht das bessere Motorrad und eines kann ich schon vorwegnehmen, unter allen 650cm³ Kawas ist die Z650 meiner Meinung nach die beste in Sachen Fahreigenschaften.
Die Z650 zeichnet sich in erster Linie durch ein grandioses spielerisch leichtes Handling aus, das Fahrwerk funktioniert in dieser Maschine einfach genau so wie es funktionieren muss. Trotz ihres kleinen Hubraums von 650 cm³ und der eher geringen Leistung von 68PS ist diese Maschine ein echtes Fun-Gerät. Mit ihren knapp 66Nm Drehmoment kommt die Z650 dank ihres Parallelzweizylinder wunderbar aus den Kurven und hat eine sehr angenehme Leistungsentfaltung. Ab ca. 3.000 U/Min fängt die Z650 an sehr bissig aber nicht unangenehm am Gas zu hängen und trotz der nicht überfordernden Leistung kann man bei ca. 3.000 bis 4.000 Umdrehungen die Z650 zu einem Powerwheelie überreden (JA RICHTIG GELESEN POWERWHEELIE). Darüber hinaus ist das Getriebe der Z650 angenehm leicht und präzise zu schalten. Besonders positiv hervorheben muss man an der neuen Z650 die Bremse, die packt ordentlich zu und ist schon fast ein wenig giftig, aber dennoch gut dosierbar, was den Fahreindruck der Z650 als Fun-Bike noch einmal unterstreicht. Die Z650 ist eine absolute Empfehlung an alle, die ein reines Fun-Bike suchen, mit dem man auf Landstraßen kurven räubern kann und die keine weiten Distanzen auf der Autobahn zurücklegen wollen oder mit dem Motorrad auf Fernreisen gehen wollen.

Z650

Offizielle Webseite Kawasaki Z650


Versys 650

Die Versys 650 ist die mit Abstand vielseitigste unter den 650 cm³ Motorrädern aus dem Hause Kawasaki und meine persönliche Wahl für ein Alltagsmotorrad. Ich selbst besitze ein älteres Modell aus dem Jahr 2009 (LE650A6).
Die Versys 650 macht fast so viel Spaß wie eine Z650 und ist annähernd so bequem wie eine Vulcan S und bietet dabei durch ihr Windschild Schutz vor Wind und Wetter, was sie darüber hinaus auch noch reisetauglich macht. Diese Eigenschaften in Kombination mit ihrer japanischen Zuverlässigkeit macht sie für mich zu meiner Erstenwahl für ein Alltagsmotorrad. Dabei ist die Versys 650 auch noch „verhalten“ Offroad tauglich, ein Hardendurorennen würde ich aber niemanden empfehlen mit ihr zu bestreiten.
Das Fahrwerk der neuen Versys 650 war mir in ihrer Werksteinstellung ein wenig zu weich, ich denke, ich würde mir die Federvorspannung vorne und hinten ein wenig härter einstellen wollen. Das Getriebe hat sich dafür meiner Meinung nach deutlich verbessert, besonders im Vergleich zu meiner alten Versys 650 von 2009, es schaltet sich ohne Allüren und wunderbar präzise. Außerdem besticht die neue Versys wie schon ihre Vorgänger mit hervorragendem Handling für einen Tourer. Der Motor hat eine angenehm kernige Leistungsentfaltung ab ca. 3000 U/Min und einen schönen Drehmomentverlauf in den unteren Drehzahlbereichen. Die aktuelle Versys 650 ist in den unteren Drehzahlbereichen sehr viel angenehmer als ihre Vorgänger, dafür aber nach oben raus schwächer was den Top-Speed im Vergleich zu den älteren Versys 650 deutlich begrenzt. Auch geändert hat sich die Übersetzung im Erstengang wenn man die neue Versys mit meiner alten von 2009 vergleicht, der Erstegang ist jetzt deutlich länger übersetzt, was sehr positiv auffällt. Der Motor hat sogar genug Kraft um mit der Versys 650 im Erstengang Power-Wheelies fahren zu können. Auch hängt die neue Versys 650 schön direkt am Gas und läuft sehr kultiviert, der deutlichste Unterschied zu meiner alten Versys aus dem Jahre 2009 ist aber bei der Bremse auszumachen, die ist an der neuen Versys 650 um Welten besser geworden.
Wer ein grundsolides, alltagstaugliches, reisetaugliches und zuverlässiges Motorrad sucht, das auch noch Spaß macht und auf den „Punsh“ eines Reihenvierzylinder 1000-cm³-Motors verzichten kann, dem kann ich die Versys 650 nur empfehlen. Für mich ist die Versys 650 als Zweitmotorrad für den Alltag Erstewahl!

Versys 650 2017

Offizielle Webseite Kawasaki Versys 650


Ninja 650

Die Ninja 650 war mit der Vulcan S eine der beiden Motorräder die ich nicht bei dem Kawasaki Testride gefahren bin, sondern bei einer späteren Gelegenheit. Die Ninja 650 tritt die Nachfolge der ER6-F an und löst diese ab, die ER6-F war seiner Zeit die meist verkaufte Kawasaki.
Ich muss leider sagen das mir die Ninja 650 von allen 650 cm³ mit Abstand am wenigsten gefallen hat. Die Ninja 650 erhebt an sich einen sportlichen Anspruch und wird auf der deutschen Kawasaki Webseite sogar unter „Supersport“ geführt, diesen Anspruch kann sie aber nach meinem Dafürhalten einfach nicht gerecht werden. Wenn man sich auf die Ninja 650 setzt, nimmt man eine moderate sportliche Sitzposition ein, was so weit noch zum Anspruch passt, aber so bald man die ersten Meter gefahren ist, merkt man das die Fahreigenschaften dann kaum noch Sportlichkeit widerspiegeln. Weder gibt das Fahrwerk ein Feedback, das zum sportlichen Fahren einlädt, noch tut das der Motor mit seiner Leistungsentfaltung. Auch der Druckpunkt der Kupplung und das Getriebe schienen mir nicht sehr transparent, lediglich die Bremse konnte meiner Meinung nach dem sportlichen Anspruch gerecht werden. Die 68 PS mit knapp 66 Nm Drehmoment können den Anspruch der Sportlichkeit am Ende natürlich auch nicht retten.
Vielleicht bin ich als ZX10R Fahrer aber auch der falsche um eine Ninja 650 zu beurteilen, einfach weil ich durch meine 1000er Ninja das obere Ende der Sportlichkeit gewohnt bin, da kann alles andere natürlich nur enttäuschen.

Ninja 650 2017

Offizielle Webseite Kawasaki Ninja 650


Vulcan S

Die Vulcan S ist ein Motorrad, an das man ganz pauschal erst einmal keine großen Anforderungen stellen wollte und dann aber sehr positiv überrascht wird. Für diesen Typ Motorrad ist die Vulcan S ein echtes Handlingwunder.
Ich muss gestehen das Cruiser wie die Vulcan S eigentlich so gar nicht mein Ding sind, ich stehe eigentlich auf „Fahrmaschinen“ die durch ihre Fahreigenschaften auffallen, trotzdem fiel die Vulcan S durch gut zu packende Bremsen auf und bog für einen Cruiser sehr anständig ab. Die Bodenfreiheit ist allerdings Cruiser typisch sehr eingeschränkt, positiv viel an der Vulcan S der Sound auf. Unter den 650 cm³ Maschinen von Kawasaki hat die Vulcan S den mit abstand kernigsten Sound. Auch erwähnenswert sind die Erstausrüsterreifen, unter den 650 cm³ Motorrädern vielen mir diese am wenigsten negativ auf, was aber auch vielleicht daran liegt das man dieses Motorrad sehr viel bequemer und verhaltener fährt als zum Beispiel eine Z650.
Was man an der Vulcan S aber wirklich hervorheben muss ist ihre Bequemlichkeit, dieses Motorrad ist im Grunde ein zweirädriger Wohnzimmersessel und man hat das Gefühl, man könne diese Maschine stundenlang fahren ohne die geringste Ermüdungserscheinung. Wer auf Cruiser steht, einen haben will, der sich auch noch halbwegs gescheit fährt und durch japanische Zuverlässigkeit glänzt, für den könnte die Vulcan S ein echter Geheimtipp sein.

Vulcan S 2017

Offizielle Webseite Kawasaki Vulcan S


Z900

Nach dem ich jetzt über die Ninja 650 geschimpft habe und die Vulcan S nicht so ganz mein Motorradtyp ist, kommt dafür jetzt der Kawasaki Hammer des Jahres 2017. Mit der neuen Z900 ist Kawasaki, als ablöse der Z800, der ganz große Wurf gelungen. Die Z900 wird von beginn an von der Fachpresse über den Klee gelobt und das zu Recht. Bei keinem anderen Motorradhersteller bekommt man ein Motorrad auf dem Niveau der Z900 welches sich preislich und in Sachen Fahreigenschaften auch nur annähernd auf dem Level der Z900 befindet. So viel Motorrad für so wenig Geld, das gab es noch nie zu vor!
Die Z900 besticht durch enorme Handlichkeit mit einem drehfreudigen und durchzugsstarken Motor, bei dem man beim Kurvenräubern auf Landstraßen nie das Gefühl hat, zu wenig Leistung zu haben, obwohl der Motor 20 PS weniger hat, als der Motor des großen Bruder Z1000, dafür ist die Z900 aber gefühlt doppelt so handlich und agil wie die Z1000. Es fehlt nicht viel und die Z900 würde sich so leichtfüßig wie die deutlich kleinere Z650 anfühlen.
Die Bremse ist wie an allen neuen 2017er-Modellen hervorragend kräftig und bestens dosierbar und das Getriebe macht jeden Schaltvorgang spielerisch leichtgängig. Die Maschine hängt sehr direkt am Gas und kommt herrlich aus den Untereindrehzahlbereichen raus. Dieses Motorrad macht riesigen Spaß und überfordert dabei nie. Eine Traktionskontrolle ist nicht vorhanden, einfach weil sie nicht benötigt wird. Wer ein neues Nakedbike will, der macht mit der neuen Z900 definitiv nichts falsch.

Z900 2017

Offizielle Webseite Kawasaki Z900


Versys 1000

Die Versys 1000 ist im Grunde alles was die Versys 650 auch ist, nur ausgewachsener. Anstatt eines 650-cm³-Zweizylinders arbeitet ein 1000-cm³-Vierzylindermotor in ihr. Die Maschine wirkt, wenn man drauf sitzt, ein wenig breiter und massiger als ihr kleineres Derivat mit 650 cm³. Ist die Versys 1000 aber erst in Bewegung, fährt sie sich bestenfalls geringfügig „schwerfälliger“ als ihr kleines Geschwisterchen. Die Leistungsentfaltung des Vierzylinders ist extrem angenehm und trotzdem ein wenig kernig, was das Fahrgefühl unterhaltsam macht. Außerdem glänzt der Motor mit einer sehr gleichmäßigen Leistungsentfaltung über das gesamte Drehzahlband, man muss es eigentlich nicht erwähnen aber die 120 PS der Versys 1000 sind natürlich Power-Wheelie tauglich.
Die Versys 1000 verfügt zusätzlich zu dem seit Euro 4 gesetzlich vorgeschriebenen ABS auch über eine Traktionskontrolle, die ausgesprochen angenehm regelt. Die Traktionskontrolle lässt sich in drei Stufen einstellen, ich selbst habe allerdings nur die Stufe zwei probiert und war damit sehr zufrieden. Auf Stufe zwei der Traktionskontrolle hatte ich nie das Gefühl, die Traktionskontrolle würde zu früh eingreifen und damit den Spaß nehmen.
Im weiteren zeichnet sich auch die neue Versys 1000, wie alle anderen neuen Kawas auch, durch ihre hervorragende Bremse aus. Wer einen vollwertigen Reisetourer sucht, mit dem man sorglos auch auf die längste Fernreise gehen kann und trotzdem noch echten Fahrspaß bietet, der ist bei der Versys 1000 genau richtig.

Versys 1000 2017

Offizielle Webseite Kawasaki Versys 1000


Z1000SX

Die Z100SX ist ein waschechter Sporttourer und damit ein Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Tourentauglichkeit, was letztlich der Grund ist warum die Sporttourer nie so richtig mein Ding waren. Nichtsdestoweniger gelingt der Z1000SX der Spagat zwischen Sportlichkeit und Tourentauglichkeit erstaunlich gut, auch wenn ein Sporttourer wohl nie meine Erstewahl wäre. Die Z1000SX fällt durch ihre (für einen Sporttourer) überdurchschnittlich gute Handlichkeit auf. Ich hab mir sagen lassen das die Z1000SX extrem anfällig für schlechte Reifen ist und einen guten Teil ihrer Handlichkeit auf abgefahrenen oder „schlechten“ Reifen einbüßt, ich kann das aber nicht aus erster Hand berichten. Die Handlichkeit der Z1000SX erinnert deutlich an die der Z1000, nur das die Z1000 eine aufrechtere Sitzposition bietet und die Z1000SX, dank eines Windschildes dafür Schutz vor Wind und Wetter.
Mit ihren 142 PS geht die Z1000SX auch gut nach vorne, allerdings schreitet die Traktionskontrolle eher pessimistisch zu Werke und regelt sehr früh ein. Wheelies verhindert die Traktionskontrolle der Z1000SX schon frühzeitig im Entstehen. Mir persönlich regelt die Traktionskontrolle deutlich zu früh, für den geneigten Sporttourenfahrer mag das aber genau richtig sein, der Sportfahrer hingegen wird sich daran stören.
Die Bremse ist wie bei allen anderen neuen Kawasakis „state of the art“ und lässt keine Wünsche offen, die Bremse ist sehr bissig und trotzdem präzise, so wie sie sein sollte. Wer also einen adäquaten Sporttourer sucht und nicht gleich die dicken 1400 cm³ Maschinen wie die ZZR1400 wuchten will, für den könnte die Z1000SX eine interessante Option sein.

Z1000SX 2017

Offizielle Webseite Kawasaki Z1000SX


Allgemein

Was alle neuen Kawas gemeinsam haben ist, dass sie über sehr angenehm zu schaltende Getriebe verfügen, hier kann man insbesondere zu den älteren Vorgängern eine deutliche Entwicklung erkennen. Auch die Bremsanlagen haben sich massiv weiterentwickelt und sind Heute bei allen Kawasakis ausgesprochen bissig und trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen kinderleicht dosierbar. Natürlich verfügen auch alle Kawasakis mittlerweile über das gesetzlich vorgeschriebene ABS, das auch bei allen Maschinen tadellos funktioniert. Außerdem fällt auf das sich die Verarbeitungsqualität über alle Preisklassen und Fahrzeugtypen steigert (übrigens bei fast allen Marken, nicht nur bei Kawasaki).

1) Opel
2) Kawasaki Südhessen GmbH
3) Pro-Bike Motor GmbH
4) Team Green Live
5) Bridgestone RS10
6) Versys 650 LE650A
Quelle Bilder: http://www.kawasaki.de/

 

Impressum

SN-Media
Robert Stiehler
Fiedlerweg 28
64287 Darmstadt
Tel.: (+49) 6151 7899 744
Fax: (+49) 6151 7899 745
E-Mail: info@sn-media.com

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß §55 Abs. 2 RStV

Robert Stiehler

Urheberrecht

Keine Seiten oder Informationen dieser Seite dürfen ohne schriftliche Genehmigung kopiert werden oder inhaltlich verändert werden. Die Angaben des Impressums dürfen in gar keinem Fall für Massensendungen, Bulk- bzw. Spam-Mail verwendet werden.

Datenschutzerklärung für die Website

1. Name und Kontaktdaten des für die Verarbeitung Verantwortlichen sowie des betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Diese Datenschutz-Information gilt für die Datenverarbeitung durch:
Verantwortlicher:

Robert Stiehler
Bergstr. 10
D-64319 Pfungstadt
Deutschland
E-Mail: info@sn-media.com

2. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten sowie Art und Zweck von deren Verwendung
a) Beim Besuch der Website
Beim Aufrufen unserer Website werden durch den auf Ihrem Endgerät zum Einsatz kommenden Browser automatisch Informationen an den Server unserer Website gesendet. Diese Informationen werden temporär in einem sog. Logfile gespeichert. Folgende Informationen werden dabei ohne Ihr Zutun erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert:

  • IP-Adresse des anfragenden Rechners,
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs,
  • Name und URL der abgerufenen Datei,
  • Website, von der aus der Zugriff erfolgt (Referrer-URL),
  • verwendeter Browser und ggf. das Betriebssystem Ihres Rechners sowie der Name Ihres Access-Providers. Die genannten Daten werden durch uns zu folgenden Zwecken verarbeitet:
  • Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus der Website,
  • Gewährleistung einer komfortablen Nutzung unserer Website,
  • Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
  • zu weiteren administrativen Zwecken.

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse folgt aus oben aufgelisteten Zwecken zur Datenerhebung. In keinem Fall verwenden wir die erhobenen Daten zu dem Zweck, Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen. Darüber hinaus setzen wir beim Besuch unserer Website Cookies sowie Analysedienste ein. Nähere Erläuterungen dazu erhalten Sie unter den Ziff. 4 und 5 dieser Datenschutzerklärung.

3. Weitergabe von Daten
Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte zu anderen als den im Folgenden aufgeführten Zwecken findet nicht statt. Wir geben Ihre persönlichen Daten nur an Dritte weiter, wenn:

  • Sie Ihre nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben,
  • die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben,
  • für den Fall, dass für die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO eine gesetzliche Verpflichtung besteht, sowie
  • dies gesetzlich zulässig und nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung von Vertragsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist.

4. Cookies
Wir setzen auf unserer Seite Cookies ein. Hierbei handelt es sich um kleine Dateien, die Ihr Browser automatisch erstellt und die auf Ihrem Endgerät (Laptop, Tablet, Smartphone o.ä.) gespeichert werden, wenn Sie unsere Seite besuchen. Cookies richten auf Ihrem Endgerät keinen Schaden an, enthalten keine Viren, Trojaner oder sonstige Schadsoftware. In dem Cookie werden Informationen abgelegt, die sich jeweils im Zusammenhang mit dem spezifisch eingesetzten Endgerät ergeben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir dadurch unmittelbar Kenntnis von Ihrer Identität erhalten. Der Einsatz von Cookies dient einerseits dazu, die Nutzung unseres Angebots für Sie angenehmer zu gestalten. So setzen wir sogenannte Session-Cookies ein, um zu erkennen, dass Sie einzelne Seiten unserer Website bereits besucht haben. Diese werden nach Verlassen unserer Seite automatisch gelöscht. Darüber hinaus setzen wir ebenfalls zur Optimierung der Benutzerfreundlichkeit temporäre Cookies ein, die für einen bestimmten festgelegten Zeitraum auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Besuchen Sie unsere Seite erneut, um unsere Dienste in Anspruch zu nehmen, wird automatisch erkannt, dass Sie bereits bei uns waren und welche Eingaben und Einstellungen sie getätigt haben, um diese nicht noch einmal eingeben zu müssen. Zum anderen setzten wir Cookies ein, um die Nutzung unserer Website statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unseres Angebotes für Sie auszuwerten (siehe Ziff. 5). Diese Cookies ermöglichen es uns, bei einem erneuten Besuch unserer Seite automatisch zu erkennen, dass Sie bereits bei uns waren. Diese Cookies werden nach einer jeweils definierten Zeit automatisch gelöscht. Die durch Cookies verarbeiteten Daten sind für die genannten Zwecke zur Wahrung unserer berechtigten Interessen sowie der Dritter nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO erforderlich. Die meisten Browser akzeptieren Cookies automatisch. Sie können Ihren Browser jedoch so konfigurieren, dass keine Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden oder stets ein Hinweis erscheint, bevor ein neuer Cookie angelegt wird. Die vollständige Deaktivierung von Cookies kann jedoch dazu führen, dass Sie nicht alle Funktionen unserer Website nutzen können.

5. Analyse-Tools
a) Tracking-Tools
Die im Folgenden aufgeführten und von uns eingesetzten Tracking-Maßnahmen werden auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO durchgeführt. Mit den zum Einsatz kommenden Tracking-Maßnahmen wollen wir eine bedarfsgerechte Gestaltung und die fortlaufende Optimierung unserer Webseite sicherstellen. Zum anderen setzen wir die Tracking-Maßnahmen ein, um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unseres Angebotes für Sie auszuwerten. Diese Interessen sind als berechtigt im Sinne der vorgenannten Vorschrift anzusehen. Die jeweiligen Datenverarbeitungszwecke und Datenkategorien sind aus den entsprechenden Tracking-Tools zu entnehmen.

i) Google Analytics
Zum Zwecke der bedarfsgerechten Gestaltung und fortlaufenden Optimierung unserer Seiten nutzen wir Google Analytics, ein Webanalysedienst der Google Inc. (https://www.google.de/intl/de/about/) (1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA; im Folgenden „Google“). In diesem Zusammenhang werden pseudonymisierte Nutzungsprofile erstellt und Cookies (siehe unter Ziff. 4) verwendet. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website wie

  • Browser-Typ/-Version,
  • verwendetes Betriebssystem,
  • Referrer-URL (die zuvor besuchte Seite),
  • Hostname des zugreifenden Rechners (IP-Adresse),
  • Uhrzeit der Serveranfrage, werden an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Die Informationen werden verwendet, um die Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu Zwecken der Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung dieser Internetseiten zu erbringen. Auch werden diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag verarbeiten. Es wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die IP-Adressen werden anonymisiert, so dass eine Zuordnung nicht möglich ist (IP-Masking). Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung der Browser-Software verhindern; wir weisen jedoch darauf hin, dass in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich genutzt werden können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem Sie ein Browser-Add-on herunterladen und installieren (https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de). Alternativ zum Browser-Add-on, insbesondere bei Browsern auf mobilen Endgeräten, können Sie die Erfassung durch Google Analytics zudem verhindern, indem Sie auf diesen Link klicken. Es wird ein Opt-out-Cookie gesetzt, das die zukünftige Erfassung Ihrer Daten beim Besuch dieser Website verhindert. Der Opt-out-Cookie gilt nur in diesem Browser und nur für unsere Website und wird auf Ihrem Gerät abgelegt. Löschen Sie die Cookies in diesem Browser, müssen Sie das Opt-out-Cookie erneut setzen. Weitere Informationen zum Datenschutz im Zusammenhang mit Google Analytics finden Sie etwa in der Google Analytics-Hilfe (https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de).
ii) Google Adwords Conversion Tracking
Um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unserer Website für Sie auszuwerten, nutzen wir ferner das Google Conversion Tracking. Dabei wird von Google Adwords ein Cookie (siehe Ziffer 4) auf Ihrem Rechner gesetzt, sofern Sie über eine Google-Anzeige auf unsere Webseite gelangt sind. Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Besucht der Nutzer bestimmte Seiten der Webseite des Adwords-Kunden und das Cookie ist noch nicht abgelaufen, können Google und der Kunde erkennen, dass der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat und zu dieser Seite weitergeleitet wurde. Jeder Adwords-Kunde erhält ein anderes Cookie. Cookies können somit nicht über die Webseiten von Adwords-Kunden nachverfolgt werden. Die mithilfe des Conversion-Cookies eingeholten Informationen dienen dazu, Conversion-Statistiken für Adwords-Kunden zu erstellen, die sich für Conversion-Tracking entschieden haben. Die Adwords-Kunden erfahren die Gesamtanzahl der Nutzer, die auf ihre Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Sie erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen. Wenn Sie nicht an dem Tracking-Verfahren teilnehmen möchten, können Sie auch das hierfür erforderliche Setzen eines Cookies ablehnen – etwa per Browser-Einstellung, die das automatische Setzen von Cookies generell deaktiviert. Sie können Cookies für Conversion-Tracking auch deaktivieren, indem Sie Ihren Browser so einstellen, dass Cookies von der Domain „www.googleadservices.com“ blockiert werden. Googles Datenschutzbelehrung zum Conversion-Tracking finden Sie hier (https://services.google.com/sitestats/de.html).

6. Social Media Plug-ins
Wir setzen auf unserer Website auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO Social Plug-ins der sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Instagram ein. Der dahinterstehende werbliche Zweck ist als berechtigtes Interesse im Sinne der DSGVO anzusehen. Die Verantwortung für den datenschutzkonformen Betrieb ist durch deren jeweiligen Anbieter zu gewährleisten. Die Einbindung dieser Plug-ins durch uns erfolgt im Wege der sogenannten Zwei-Klick-Methode um Besucher unserer Webseite bestmöglich zu schützen.

a) Facebook
Auf unserer Website kommen Social-Media Plugins von Facebook zum Einsatz, um deren Nutzung persönlicher zu gestalten. Hierfür nutzen wir den „LIKE“ oder „TEILEN“-Button. Es handelt sich dabei um ein Angebot von Facebook. Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, baut Ihr Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass Ihr Browser die entsprechende Seite unseres Webauftritts aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Facebook-Konto besitzen oder gerade nicht bei Facebook eingeloggt sind. Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser direkt an einen Server von Facebook in den USA übermittelt und dort gespeichert. Sind Sie bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch unserer Website Ihrem Facebook-Konto direkt zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den „LIKE“ oder „TEILEN“-Button betätigen, wird die entsprechende Information ebenfalls direkt an einen Server von Facebook übermittelt und dort gespeichert. Die Informationen werden zudem auf Facebook veröffentlicht und Ihren Facebook-Freunden angezeigt. Facebook kann diese Informationen zum Zwecke der Werbung, Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung der Facebook-Seiten benutzen. Hierzu werden von Facebook Nutzungs-, Interessen- und Beziehungsprofile erstellt, z. B. um Ihre Nutzung unserer Website im Hinblick auf die Ihnen bei Facebook eingeblendeten Werbeanzeigen auszuwerten, andere Facebook-Nutzer über Ihre Aktivitäten auf unserer Website zu informieren und um weitere mit der Nutzung von Facebook verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Wenn Sie nicht möchten, dass Facebook die über unseren Webauftritt gesammelten Daten Ihrem Facebook-Konto zuordnet, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch unserer Website bei Facebook ausloggen. Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen (https://www.facebook.com/about/privacy/) von Facebook.

b) Twitter
Auf unseren Internetseiten sind Plugins des Kurznachrichtennetzwerks der Twitter Inc. (Twitter) integriert. Die Twitter-Plugins (tweet-Button) erkennen Sie an dem Twitter-Logo auf unserer Seite. Eine Übersicht über tweet-Buttons finden Sie hier (https://about.twitter.com/resources/buttons). Wenn Sie eine Seite unseres Webauftritts aufrufen, die ein solches Plugin enthält, wird eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Twitter-Server hergestellt. Twitter erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Twitter „tweet-Button“ anklicken, während Sie in Ihrem Twitter-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Twitter-Profil verlinken. Dadurch kann Twitter den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Twitter erhalten. Wenn Sie nicht wünschen, dass Twitter den Besuch unserer Seiten zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Twitter-Benutzerkonto aus. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter (https://twitter.com/privacy).

7. Betroffenenrechte
Sie haben das Recht:
  • gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;
  • gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;
  • gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;
  • gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;
  • gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen;
  • gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen und
  • gemäß Art. 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes wenden.

8. Widerspruchsrecht
Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben oder sich der Widerspruch gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall haben Sie ein generelles Widerspruchsrecht, das ohne Angabe einer besonderen Situation von uns umgesetzt wird.

Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an info@sn-media.com

9. Datensicherheit
Wir verwenden innerhalb des Website-Besuchs das verbreitete SSL-Verfahren (Secure Socket Layer) in Verbindung mit der jeweils höchsten Verschlüsselungsstufe, die von Ihrem Browser unterstützt wird. In der Regel handelt es sich dabei um eine 256 Bit Verschlüsselung. Falls Ihr Browser keine 256-Bit Verschlüsselung unterstützt, greifen wir stattdessen auf 128-Bit v3 Technologie zurück. Ob eine einzelne Seite unseres Internetauftrittes verschlüsselt übertragen wird, erkennen Sie an der geschlossenen Darstellung des Schüssel- beziehungsweise Schloss-Symbols in der unteren Statusleiste Ihres Browsers. Wir bedienen uns im Übrigen geeigneter technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen, um Ihre Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, teilweisen oder vollständigen Verlust, Zerstörung oder gegen den unbefugten Zugriff Dritter zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.

10. Aktualität und Änderung dieser Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand Mai 2018.
Durch die Weiterentwicklung unserer Website und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit auf der Website unter http://www.sn-media.com von Ihnen abgerufen und ausgedruckt werden.